Präqualifizierung Nerlich

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Wie läuft die Präqualifizierung ab?

  1. Online-Formular ausfüllen und absenden
    Suchen Sie sich das passende Anfrageformular aus der Liste der Berufsbezeichnungen aus und füllen Sie dieses aus. Mit Klick auf die Email-Adresse auf der letzten Seite können Sie das ausgefüllte Antragsformular direkt per Mail an uns zurücksenden. Alternativ können Sie den Antrag auch ausdrucken und per Post oder Fax versenden.
  2. Dokumente und Unterlagen sammeln
    Sie erhalten daraufhin von uns eine Auflistung aller erforderlichen Dokumente und Unterlagen, die zur Erfüllung der Präqualifizierungskriterien notwendig sind. Bitte senden Sie uns diese vollständig per Email, Fax oder auf dem Postweg zu.
  3. Die Präqualifizierungsstelle prüft die eingereichten Unterlagen und vereinbart gegebenenfalls mit Ihnen einen Termin zur Betriebsbegehung (nur notwendig bei Augenoptik und Hörakustik).
  4. Präqualifizierung erhalten
    Sind alle Angaben und Unterlagen korrekt und war ggfs. auch die Betriebsbegehung erfolgreich, erhalten Sie von uns Ihre Urkunde zur Präqualifizierung. Zeitgleich melden wir den gesetzlichen Krankenkassen, dass Sie die Präqualifizierung erhalten haben.

In der Folge achten wir darauf, dass die notwendigen Überwachungen und Folgepräqualifizierung rechtzeitig erfolgen. Sie erhalten rechtzeitig eine Nachricht von uns.

Eine unverbindliche Anfrage zur Präqualifizierung kann über das Kontaktformular gestellt werden.

Vorgaben zur Präqualifizierung

Alle eingereichten Dokumente werden durch uns auf Vollständigkeit überprüft. Falls notwendig werden Sie gebeten, fehlende Dokumente nachzureichen. Betriebsbegehungen und Überwachungen sind gemäß DIN ISO-EN 17065 zwingend erforderlich. Ausnahmen entnehmen sie bitte dem Kriterienkatalog.

Spätestens 8 Wochen nach Einreichung der vollständigen Unterlagen wird eine schriftliche Bestätigung ausgestellt. Die Daten werden innerhalb dieser Frist elektronisch an den GKV- Spitzenverband weitergeleitet.

Vor einer drohenden Ablehnung des Präqualifizierungsantrags wird dem Antragsteller, unter Fristsetzung, die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt. Falls der Antrag abgelehnt wird, ist gegen die Entscheidung Beschwerde möglich.

Betriebsbegehungs- und Überwachungstermine müssen zwei Monate im Voraus angemeldet werden. 

Fristen

Die Sicherstellung einer zeitnahe Bearbeitung der Präqualifizierungsanträge, ist durch bestimmte Fristen geregelt:

  1. Ein Antrag ist innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Antragseingang auf Vollständigkeit zu prüfen. Fehlende Unterlagen oder Angaben sind durch die Präqualifizierungsstelle unverzüglich unter angemessener Fristsetzung beim Antragsteller nachzufordern.
  2. Die Frist zur Nachreichung der Unterlagen kann auf Wunsch des Antragstellers schriftlich einmal verlängert werden. Nach fruchtlosem Verstreichen dieser Frist ist der Antrag abzulehnen.
  3. Ist im Rahmen des Verfahrens eine besondere Maßnahme erforderlich (z.B. Betriebsbegehung bei Neuantrag), hat die Präqualifizierungsstelle die Durchführung binnen vier Wochen sicherzustellen.
  4. Die Präqualifizierungsstelle hat dem Antragsteller oder dessen Bevollmächtigten innerhalb einer Frist von acht Wochen nach Vorlage der vollständigen und widerspruchsfreien Unterlagen je Versorgungsbereich oder Teilbereich eine schriftliche Bestätigung zu erteilen
  5. Dem GKV-Spitzenverband sind die geforderten Daten innerhalb dieser Frist elektronisch zu übermitteln.
  6. Den Antragstellern ist vor der Ablehnung des Antrags unter angemessener Fristsetzung die Möglichkeit zur Stellungnahme einzuräumen. Die Ablehnungsgründe sind dabei anzugeben
  7. Die Frist zur Erteilung eines Bescheides verlängert sich dementsprechend.
  8. Gegen die Entscheidung ist Beschwerde möglich.

Betriebsbegehung

In verschiedenen Versorgungsbereichen (z.B. Augenoptik, Hörakustik) sind zur Feststellung der sachlichen und räumlichen Anforderungen Betriebsbegehungen mit Inventarprüfung durchzuführen. Diese Betriebsbegehungen sind auch bei den Überwachungsterminen vorgeschrieben.

Die Begehung hat durch fachkundige Personen, bei uns öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, zu erfolgen, die über die erforderliche Sachkenntnis verfügen sowie Erfahrungen mit den einzelnen Medizinprodukten und Hilfsmittelversorgungen haben.

Handhabung der Unparteilichkeit

Die PQ-Stelle ist unabhängig und neutral. Die PQ-Stelle handelt nach den Prinzipien der Unparteilichkeit. Dies bedeutet, dass wir alle Präqualifizierungstätigkeiten objektiv und frei von jeglichen Interessenkonflikten durchführen.

Die Geschäftsleitung trägt für die Einhaltung der Unparteilichkeit die Verantwortung und verpflichtet sich hierzu. Die PQ-Stelle unterliegt keinem kommerziellen, finanziellen oder sonstigen Druck, der die Unparteilichkeit gefährden kann.

Die PQ-Stelle führt keine Beratungen zur Präqualifizierungstätigkeit aus oder bietet diese an.

Die PQ-Stelle prüft und identifiziert laufend Risiken zur Unparteilichkeit. 

Umgang mit Beschwerden und Einsprüchen

Ist ein Präqualifizierungsantrag eines Leistungserbringers von uns abgelehnt worden, so besteht die Möglichkeit hiergegen Einspruch einzulegen.

Beschwerden oder Einsprüche sind an Form und Fristen gebunden:

  1. Beschwerden oder Einsprüche können schriftlich per Telefax, per Post oder auf elektronischem Wege eingereicht werden.
  2. Beschwerden und Einsprüche ohne Begründung werden zurückgewiesen. Einsprüche müssen spätestens 4 Wochen ab Zugang der Entscheidung eingereicht werden.
  3. Die Beschwerdestelle entscheidet nach Vorliegen aller notwendigen Unterlagen innerhalb von 6 Wochen nach Eingang der Beschwerde oder des Einspruchs.
  4. Das Ergebnis wird schriftlich übermittelt.

Beschwerden oder Einsprüche sind zu richten an:

JNSS Schulung & Service (Inhaberin Jutta Nerlich)
Viviane Nerlich
Klosterstraße 16
88348 Bad Saulgau

Email: vivi.nerlich@nerlich-badsaulgau.de
Fax: 07581 / 4806876

Die Regelungen zum Umgang mit Beschwerden und Einsprüchen können Sie hier einsehen.

Für mehr Informationen erreichen Sie uns Mo - Fr von 8:00 - 17:00 Uhr